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– Was ist das besondere an Wing Tsun und Escrima für dich?
Beim Wing Tsun und Escrima wird der Vollkontakt, mit oder ohne Waffen,
effektiv, und nur so reduziert wie nötig angewandt. Dadurch ist Wing Tsun
und Escrima eine sehr harte Kampfkunst. Zudem verlangt sie sehr viel an
Geduld. Es ist ein All-Inklusive-Kampfsport.
– Was hast du danach gemacht?
Ich bin sehr diszipliniert und zielstrebig und habe hart und konstant an mir
gearbeitet. Mit 18 Jahren war ich Assistent-Trainer. 1997 trennte sich Salih
Avci von EWTO und gründete seinen eigenen Verband. Aus Respekt und
Loyalität bin ich bei ihm geblieben. Ein jahr Später im Jahre 1998,
mit 19 Jahren, war ich Leiter der Schule, wo ich 1993 angefangen hatte und
somit der jüngste Trainer im Bereich Wing Tsun und Escrima. Im selben
Jahr hatte ich mein Abitur erhalten und mit meinem Studium angefangen.
Bis heute sind einige meiner Schüler mir treu geblieben,
worauf ich sehr stolz bin.
Ich fing als Schüler an und wurde zum Trainer.
Parallel dazu bin ich im Personenschutz- und Sicherheitsbereich tätig
gewesen. Hier lernte ich durch Holländische Arbeitskollegen, die sehr
erfolgreich im Bereich Muay Thai, Mixed Martial Arts, etc. waren,
diese Kampfsportarten kennen. Durch das gemeinsame Training erweiterte
ich meinen Horizont.
Mit der Zeit wollte ich meine Fähigkeiten im Bereich der Kampfkunst
erweitern. Ich besuchte viele Meister im Bereich des Wing Tsun, Filipo
Matial Arts, Jeet Kune Do und Grappling. Nahm an vielen Lehrgängen teil,
und wenn nötig auch Privatstunden. Dieses ermöglichte es mir, viele neue
Technicken zu erlernen. Mir ging es nicht nur darum, die Kampfkunst zu
erlernen und zu Praktizieren, vielmehr wollte ich die Philosophie verstehen
– den Gedanken, die Idee dahinter.
– Warum entstand das Yakka Fight System? Wie kam es dazu?
Nun ich habe soviele verschiedene Kampfsportarten erlernt, dass es nur
eine Frage der Zeit war, wann ich merken würde das es doch am effektivsten
sei, die stärken all dieser unterschiedlichen Kampfkünste zu einem
Fight-System zu kombinieren. Mir war es auch wichtig, dass jeder, ob Mann
oder Frau, ob alt oder jung das Yakka Fight-System erlernen kann. Zusätzlich
wollte ich den Personen die möglichkeit geben, sich für MMA und
Freefight vorzubereiten.
– Welche Kampfsportarten sind im Yakka Fight System?
Das Yakka Fight System besteht aus den Stärken des
Wing Tsun, Filipino Martial Arts, Jeet Kune do, Chinesiches
Kickboxen (Sanda), Boxen, Grappling / Anti-Grappling und MMA Freefight.
– Seit wann gibt es das Yakka Fight System?
Seit Juli 2010 habe ich mich von meinem Verband getrennt und habe
meinen eigenen Verband gegründet.
Ich lehre meine Schüler nicht nur die Praktiken der Kampfkunst,
mir ist es besonders wichtig, gleichzeitg Werte und Moral zu vermitteln.
– Was bedeuten die Asiatischen Schriftzeichen?
Respekt, Treue, Loyalität, Familie, Liebe, Glück.
Jeder sollte sich selbst treu bleiben und seinem gegenüber mit respekt
vortreten, sowie seinen Liebsten (der Familie) immer loyal zur Seite stehen.
Denn das höchste Maß an Glück ist die Liebe.
Ich möchte mich noch bei all meinen Trainern und Personen bedanken, die es
mir ermöglicht haben, das Yakka Fight System zu entwickeln.
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